Sonntag, 21. April 2013

Quo vadis, Thomas Schaaf?

Werder-Daumendrücker, Nostalgiker der Wunder von der Weser und Jünger von Thomas Schaaf erleben in dieser 50. Bundesligasaison lange ungekannte emotionale Achterbahnfahrten. Im ansonsten weithin behaglichen Werder-Kosmos überschlagen sich geradezu die Ereignisse. Abstiegsangst und eine Gruppe von elf Einzelspielern mit einem Werder-Emblem auf der Brust, über die nach neun sieglosen Spielen nun so manch werderaffiner Twitterer postet:

Bei fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang vor noch vier ausstehenden Spielen bot der lange schon ratlos wirkende Thomas Schaaf nach der gestrigen 0:3-Heimpleite gegen den VfL Wolfsburg nicht nur seinen Rücktritt an.

Laut der WELT soll Werders Klubführung, allen voran Schaafs großer interner Fürsprecher Klaus-Dieter Fischer, den Daumen zu Ungunsten Schaafs nun gesenkt und die in diesem Leben für unmöglich gehaltene Erlaubnis zum Rauswurf von Werders Trainer-Ikone erteilt haben.

Gemäß dem Fall kann man nur hoffen, dass Willi Lemke und seine altvorderen Aufsichtsratskollegen nicht Thomas Eichin beauftragen, Otto Rehhagel als neuen und alten Heilsbringer aus dem Hut bzw. Ruhestand zaubern. Hertha ginge es wirklich nicht.

Mensch, hätte der einst heilige Thomas Schaaf weiland doch auf Werders Edelfan Jan Delay gehört. Delay hatte bereits vor einem Jahr in der Bremer Talkshow 3 nach 9, die übrigens noch länger im TV läuft als Otto Rehhagel und Schaaf Werders Trainerzeptner in Händen gehalten haben, folgenden Appell an Schaaf über den Äther geschickt:

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