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Freitag, 4. August 2017

Pelés Petitessen

Im Angesicht des Wechsels von Neymar zu Paris St. Germain verschiebt sich im Fußball soeben ein wenig die Plattentektonik, zumal Neymar die Ablösesumme von 222 Millionen Euro doch einfach aus seiner eigenen Tasche an den FC Barcelona bezahlt hat. Nicht weiter soll nun vertieft werden, wer ihm das Geld zugeschossen hat. Wir hängen daher an den Lippen von Christian Streich, der vielen in Punkto des Transferirrsinns mit seinem schweren Akzent aus der Seele gesprochen hat: »Der Gott des Geldes verschlingt alles.«

Neymar gilt wie viele Kicker vom Zuckerhut als Erbe von Pelé. Auch dieser lässt den Rekordtransfer im Übrigen nicht unkommentiert und gratuliert auf Twitter:
Über die Ablösesumme und weitere hierzu bewegende Aspekte lässt er also nicht zwitschern. Die Frage ist, was will Pelé der weiten Welt des Fußballs mit seinem Tweet und vor allem dem Foto wirklich sagen? Lesen wir mal im Kaffeesatz und halten uns ganz spekulativ an Pelés Petitessen zwischen den Zeilen. Vielleicht meint der gute alte Pelé dies:
»Schau mal her Neymar, ich habe den WM-Pokal (#coupejulesrimet), der dir noch fehlt, gewonnen. Und wenn ich ihn in Paris hoch halte, bin ich fast so groß wie der Eiffelturm und bleibe damit größer als du.«

Donnerstag, 29. Mai 2014

Im winkenden Solo

Von dem Twitter'schem Hashtag #ThrowbackThursday habt Ihr bestimmt schon gehört. Da heute zufällig Donnerstag ist, will Der Libero - ganz seinem nostalgischen Ich folgend - endich einmal wieder olle Kamellen aufwärmen. Es geht um Cosmos New York, jenen einstigen Glamourklub der nordamerikanischen Operettenliga NASL, bei dem sich Ende der wilden 70er Pelé und Kaiser Franz ihre Doppelpässe angeblich stets per Außenrist zugespielt haben sollen.

Daher gebührt dem eifrigen Social-Media-Praktikanten von Cosmos aufrichtiger Dank. Hat er doch aus eingangs beschriebenem Anlass längst ein stylisches Bild des großen und gerade rüde umgegrätschten Pelé aus dem Cosmos-Fotoarchiv gekramt, es fleißig gescannt und dann rasch in den Twitter-Äther geschickt.
Wie löblich, dass sich hiermit nun gleich eine Handvoll Erinnerungen aufwärmen lassen. Jene an Cosmos New York, an gnadenlose Grätschen, an die NASL und an die wilden 70er. Nicht zuletzt an die Spielkünste Pelés, der uns in Bälde bei der WM do Brasil wohl täglich begegnen wird. Nicht mehr mit raffinierten Dribblings, eher im winkenden Solo, wenn gefühlt alle Kameraobjektive auf Brasiliens Fußball-Idol gerichtet sein werden.

Von Pelés kruden Werbespots soll nun nicht die Rede sein. Angesichts des medial oft verklärten Blicks auf die winkende Legende do Brasil vielleicht eher davon, wie der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe ab Seite 96 die gewachsene traurige Wahrnehmung Pelés treffend wie eine Grätsche in den wilden 70ern auf den Punkt bringt:"Pelé ist die größte Legende des Fußballs.In seiner Heimat wird der einstige Wunderstürmer aber kaum mehr ernst genommen. Er redet zu oft Politikern nach dem Mund und ist sich auch für keine Werbekampagne zu schade."

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Maradona

Was macht eigentlich, Diego Maradona? Na? Maradona feiert heute seinen 53. Geburtstag. Olé! Ansonsten sitzt Maradona zurzeit auf keiner Trainerbank und dürfte müßig gehend im dichten Rauch einer im Mundwinkel sitzenden Havanna seinen eigenen Mythos pflegen. Das taten neulich bei einem PR-Termin in Mailand auch diverse Tifosi, die ihm mit euphorischen Diego-Rufen huldigten. Derlei toller Tribut lief dem kleinen Diego offenkundig wie Öl den breiten Rücken hinunter. Die Süddeutsche kommentierte, er sei empfangen worden wie der »Stolz der Nation« und sah obendrein »den italienischen Nord-Süd-Konflikt für einen Augenblick überwunden«. Neapels einstiger König  war übrigens nur nach Mailand gereist, um in den heiligen Hallen der Gazzetta dello Sport eine DVD-Reihe über seine Karriere zu präsentieren.

Doch wie wir alle wissen, umfasst die sagenumwobene Heldengeschichte der argentinischen Fußball-Ikone nicht nur völkerverbindende Kapitel. Etwa eingedenk der Reliquie, die sich »Hand of God goal«  nennt. Mexiko-City, wir schreiben den 22. Juni 1986. England mühte sich bei dieser brütend heißen WM bis ins Viertelfinale, wo im Aztekenstadion das auf der Insel »heißgeliebte« Argentinien wartete. Wir zappen in die 51. Spielminute: Maradona und Valdanos Doppelpass missglückt, der Engländer Hodge befördert den Ball hilflos in die Luft, der in den englischen Strafraum fällt. Dann nimmt das Drama seinen Lauf: Die rechte Faust Maradonas berührt den Ball schneller als die linke des englischen Keepers Peter Shilton, woraufhin der Ball zum vorentscheidenden 1:0 für den späteren Weltmeister hinter die englische Linie trudelt.


Welch Filou, dieser Diego, der damals nach dem 2:1-Sieg mit großen, unschuldigen Augen Schultern zuckend beichtete: »Es war ein bisschen die Hand Gottes und ein bisschen Maradonas Kopf.« Sicher, das haben wir alle schon oft gelesen. Weniger oft indessen Maradonas Canossagang in Richtung des Fußball-Mutterlandes, den die The Sun knapp 22 Jahre später abdruckte. Wenn er eine Zeitreise machen und die Geschichte umschreiben könne, dann würde er es tun, säuselte Maradona und fuhr gewohnt markig fort: »Aber ich kann es nicht. Das Tor ist immer noch ein Tor. Wir wurden Weltmeister, und ich war der beste Spieler der Welt.« 

Gewiss, der beste Spieler der Welt war Maradona damals tatsächlich. Wir wollen nicht unterschlagen, wie er sich dank seines sagenhaften zweiten Treffers in demselben Spiel in die rührige Riege diverser »Jahrhunderttorschützen« bugsierte, indem er zuvor ein halbes Dutzend englischen Verteidiger zu ausgetanzten Statisten seines »Jahrhundertsolos« degradiert hatte.


Gleichwohl, die Gretchenfrage folgt noch und gehört zu Maradona wie weiland seine Numero Zehn. Jene Frage, ob er der Beste aller Zeiten ist. Tja, gibt es hierauf überhaupt eine Antwort? Vielleicht für manche, die sich dieser Antwort mit einem Augenzwinkern nähern. Maradona dürfte von ihr, im Sound des Fußball-Mutterlandes gesagt, not amused sein. Sie lautet: Maradona good, Pelé better, George Best...

Sonntag, 13. Oktober 2013

Auf zum Zuckerhut

Viva Colonia! Köln war am Freitagabend für die deutsche Nationalelf wieder einmal ein gutes Pflaster. Dank eines hochverdienten 3:0-Sieges gegen erwartbar kampfstarke Iren, die in Spiel eins nach der Entlassung von Giovanni Trapattoni eine vielbeinige Variante eine irischen Catenaccios aufzogen, qualifizierten sich die Nationalelf für die WM 2014 in Brasilien. Die besten Iren des Abends waren neben den fantastischen mitgereisten Fans, Irlands toller Torwart Forde und der ergraute irische Barde Johnny Logan, der einst zweimal den ESC gewann und vor dem Anpfiff anmutig die irische Hymne Amhrán na bhFiann schmetterte.

Nach den siegreichen 90 Minuten dröhnte selbstverständlich das erwähnte Viva Colonia aus den Kölner Stadionlautsprechern. Jogis Löwen drehten währenddessen pflichtbewusst ihre Ehrenrunde und die Zuschauer schwenkten dazu artig ihre Fähnchen. Alles ansprechend für die Menschen vor den Fernsehschirmen, wie diese früher im Sprech öffentlich-rechtlicher Sendeanstalten hießen, durchchoreografiert. Zu spüren war auf dem Rasenrechteck allerorten Erleichterung. Darüber, die hohen Erwartungen als Gruppenfavorit erfüllt und das verheißene WM-Ticket gelöst zu haben. Überschwänglich jubelnd in die Arme gefallen sind sich Jogis Löwen freilich nicht. Allerorten ansteckender Enthusiasmus auf dem Rasen und den Rängen sieht doch etwas anders aus. Oder nicht? Der Funke sprang leider nicht so über, wie etwa im verregneten November 1989 in Köln.

Ich erinnere mich, wie im einstigen Müngersdorfer Stadion der Fußballnation ein kollektiver Stein vom Herzen fiel, als Lokalmatador Thomas Häßler gegen wackere Waliser mit seinem Siegtor das zum 1990er WM-Ticket löste und den Weg zum WM-Titel in Italien ebnete. Die von Teamchef Franz Beckenbauer trainierte Elf um Lothar Matthäus, Rudi Völler oder Andy Brehme schien Begeisterung entfachen zu können. Ein knappes Vierteljahrhundert später sind die Konstellationen, Vorzeichen und auch die Mentalitäten sowie Spielkultur untrüglich andere, so dass ein Vergleich verschiedener Generationen wie so oft a priori hinkt.

Was bleibt, ist das dieser Tage so oft beschworene und in jenem November 1989 zu Grunde gelegte Kölner Omen. Nachdem nun das WM-Ticket wie 1989 erneut in Köln gelöst wurde, dürfen wir demnach verstärkt hoffen und werden gern orakeln, dass Jogis durch dieses Omen gestärkte Nationalelf in Brasilien Weltmeister werden wird. Stören wir uns gar nicht an dem widerstreitenden Omen, wonach es noch nie einer europäischen Nationalmannschaft gelang, in Südamerika zum Weltmeister zu avancieren. Die Neue Osnabrücker Zeitung schrieb am Samstagmorgen dennoch und offenbar in ergebener Gefolgschaft jenes Kölner Omens, der Aufstieg zum Gipfel des Zuckerhuts könne beginnen.

Schaun mer mal, wie beschwerlich dieser Aufstieg 2014 sein wird. Ob der aktuelle Bundestrainer wohl weiß, dass jener Gipfel des knapp 400 Meter hohen Granitfelsens auch per Seilbahn erreichbar ist? Diese Seilbahn heißt übrigens O Bondinho. Das lässt sich zwar hören. Schier ausgeschlossen dürfte indes sein, dass einer der nächsten brasilianische Superstars diesen Namen trägt. Wer will halt schon als Erbe Pelés ausgerufen werden und übersetzt zugleich die Einschienenbahn heißen. In diesem Sinne: auf zum Zuckerhut...

 

Samstag, 15. Juni 2013

Sorgen um Pelés Erben

Die WM 2014 in Brasilien wirft immer größere Schatten voraus. Das Maracanã-Stadion wurde vor Kurzem endlich fertig, was zum heute beginnenden Confederations Cup, jener WM-Generalprobe, gerade noch just in time war. Schier zu große Schatten werfen unterm Zuckerhut derzeit jene genialen Generationen von Idolen und Altstars, über denen im Fußball-Olymp do Brasil nur noch der große Pelé als eine Art brasilianischer Fußball-Zeus thront, auf die aktuelle Seleção. Denn diese rumpelt für Maßstäbe do Brasil beinah über die Rasenrechtecke, weshalb sich der gesamte Olymp Sorgen um Pelés Erben macht.

Da wäre etwa Romário, seines Zeichens Weltmeister 1994 und inzwischen Parlamentsabgeordneter. Denn der Ex-Weltklassetorjäher schießt mittlerweile gern und oft kritisch aus allen Rohren -  besonders gegen den Verband, Brasiliens Trainer, das Team und selbst gegen Pelé himself. So legte Romário Pelé gar einmal nahe, sich einen Schuh in den Mund zu stecken. Weniger streitlustig wirkt da Zico, der sich in den 70er und 80ern den huldvollen Spitznamen «Weißer Pelé» erdribbelte. Kurz vor dem Confed Cup-Eröffnungskick, das Brasilien gegen Japan bestreitet, rechnet Zico, einstmals japanischer Nationalcoach, «mit einem der härtesten Duelle , die diese beiden Teams sich je geliefert haben.»  Für Zico ist dies offenbar kein Wunder. Die Seleção  befände sich, so Zico weise, gerade in einer Phase, in der sie noch nach der idealen Elf und Formation suche.

Bei Pelé himself scheint unterdessen ein typischer Uwe-Seeler-Reflex ausgebrochen zu sein. Brasiliens 73-jähriges Fußball-Idol erklärt permanent, Angst um seine Seleção zu haben. „Lasst uns die Selecao nicht ausbuhen, sondern unterstützen“, musste Brasiliens größter Zehner sogar dieser Tage seinen aufgebrachten Landsleuten soufflieren.

Die geballte Sorge hängt dabei irgendwie mit diesem Neymar zusammen. Denn Neymar gilt, wie sich täglich irgendwo nachlesen lässt, bereits seit einem gefühlten Jahrzehnt als Pelés Erbe. Wie Robinho und viele andere vor ihm, die einst beim Pelé-Klub FC Santos die Stiefel balljonglierend schnüren gelernt haben. Nun soll Neymar sein Heimatland beim Confed Cup zum Turniersieg führen. Wenn möglich mit einem Hattrick pro Spiel und sollte dieses Kunststück am besten im Sommer 2014 gleich noch einmal wiederholen. 

Doch mit diesem Neymar, der just dem FC Barcelona epische 57 Millionen Euro wert war, ist das so eine Crux. Schließlich wiegt der Rucksack aller brasilianischen Erwartungen für ihre 21-jährige Verheißung überaus schwer. Man beachte das enttäuschende Viertelfinal-Aus bei der Copa America 2011 oder die für brasilianische Dimensionen fast skandalöse Silbermedaillen beim olympischen Fußballturnier in London, wo der stets fesch frisierte Neymar so manchen Übersteiger ins Leere fabrizierte. Das führte mittlerweile dazu, dass ausgerechnet Pelé himself seine verwöhnten Landsleute davor warnte, Neymar mit ihren Erwartungen zu überfrachten.  So diktierte er noch Ende Februar der Zeitung Estado de Sao Paulo folgende Zeilen in ihre Blöcke: „Das Vertrauen in ihn ist wahnsinnig groß, aber er ist nur ein ganz gewöhnlicher Fußballer, wenn er für Brasilien spielt.“
Jene Aussage verliert leider etwas an Gehalt, wenn man Pelé dieser Tage so zuhört, wie er Sätzchen verkündet, die da lauten: Messi sei die Gegenwart und Neymar die Zukunft. 

Doch der große Pelé kann auch anders und schoss längst aus seinem Fußball-Olymp bittere Blitze auf seinen erklärten Erben ab. Neymars "Hauptsorgen" seien "Mode und seine Frisur", so bebte Pelé einmal im englischen Independent. Kurz zuvor war die März-Ausgabe des englischen Fußball-Magazins FourFourTwo erschienen, die auf ihrem Cover unter anderem Neymar abbildete, der tatsächlich, als verkleideter Elvis Presley aus der rechten Coverecke grinste. Fremdschämen ist ausdrücklich erlaubt. Welch Wunder, dass dies selbst Romário keine seiner berüchtigten Salven wert war...

Freitag, 30. November 2012

Goodbye Galaxy!

Was macht eigentlich, David Beckham? Der einstige englische Flankengott bestreitet am Samstag  sein buchstäbliches Endspiel für Los Angeles Galaxy. Jenem Klub unter der Sonne Kaliforniens, für den er seit einem halben Jahrzehnt seine Knochen hingehalten hat, wie man es so gern bei Enddreißigern formuliert. Oder sollte man bei „Becks“ eher Flanken schlagen schreiben?

Whatever! Jenes Endspiel gegen Houston Dynamo ist nicht nur sein letzter Auftritt im Galaxy-Dress, daneben ist es das MLS-Finale, in dem „Becks“ und Kollegen ihren letztjährigen MLS-Titel verteidigen können. Und nach diesem letzten Hurra in Hollywood, heißt es: Goodbye, Galaxy! Vor Beckham versuchten bereits berühmte Balltreter wie Pele, der Kaiser, Gerd Müller, Johan Cruyff oder auch George Best den USA den Kosmos Soccer näherzubringen. Das war in den wilden Siebzigern und mehr oder minder erfolgreich.
Die Beckhamisierung Amerikas hingegen begann im Juli 2007, als etwa 5.000 Fans und etwa 2.000 Journalisten seine Präsentation säumten, bei der „Becks“ sein Trikot mit der 23 erhielt. By the way, kurz zuvor hatte sich Galaxy anlässlich Beckhams Verpflichtung selbst auf eine neue Umlaufbahn gebeamt und sich ein moderneres Wappen nebst ansprechenderen Klubfarben verpasst.
 
Zuhause, im kritischen Fußball-Mutterland war trotz dieses neuen Anstrichs der Lack schnell wieder ab. Denn Tage nach Beckhams Vorstellung im Konfettiregen  klopfte sich die englische yellow press bereits hämisch auf die Schenkel. Vor allem die Sun spottete saftig: „Mein Gott, Becks' neues Team ist eine Sonntagmorgen-Thekentruppe. Diese Mannschaft auf ein besseres Level zu heben, würde einem Wunder gleichen.“ Was passiert war?  L. A. Galaxy hatte einen Freundschaftskick gegen das mexikanische Klübchen UANL Tigres mit 0:3 verloren, den Beckham hilflos von der Tribüne mitanschauen musste.

Anders sieht es nun fünf Jahre später aus. Noch bevor Beckham sein Endspiel im weißen Galaxy-Dress mit der blauen Schärpe absolviert hat, lobte Galaxy-Boss Tim Leweike seine Galionsfigur regelrecht in den Himmel: „David hat nicht nur unseren Verein auf die nächste Stufe gehoben, sondern unseren Sport. Es war eine Ehre und ein Privileg, Teil seiner Welt gewesen zu sein.“ Es scheint so, als sei Beckham das Wunder gelungen.

Nun sucht die mittlerweile 37-jährige Ikone eine "letzte Herausforderung", bevor er die Treter an den Nagel hängt. Zunächst liebäugelte Beckham mit einem Wechsel nach Down Under, wo in der australischen A-League einige Altstars wie Alessandro Del Piero, Emile Heskey oder auch ein gewisser Thomas Broich (#Tom meets Zizou) Fuß gefasst haben. Doch selbst eine Rückkehr ins Mutterland des Fußballs scheint für den „ersten wahrhaft globalen Kicker“ (Die ZEIT) möglich. 

Eigentlich wollte Beckham für keinen anderen englischen Klub als für Manchester United aufgelaufen sein. Doch kürzlich sagte er, man wisse nie. Fürwahr, "Beckham is coming home" klingt nicht  übel. Hauptsache, good old Sir Alex Ferguson wirft ihm keine Schuhe hinterher, falls er seine letzten Flanken künftig etwa für das abgeschlagene wie sieglose Premier League-Schlusslicht, die Queens Park Rangers, schlagen sollte...