Dienstag, 1. Juli 2014

Neuer Libero

Der Vater aller Liberos, »Kaiser Franz«, sagte einst: »Geht's raus und spuits Fußball.« Fußball. Haben Jogis Jungs in jenem absurden WM-Achtelfinale am Montag eigentlich auch eine Art Fußball gespielt? Fernab solcher rhetorischer Fragen schlugen Jogis Jungs jedenfalls jene achtbaren Algerier auf der Rasierklinge reitend mit 2:1. Die Entdeckung dieses surrealen Abends von Porto Alegre war indes nicht der zähe deutsche Viertelfinaleinzug nach Verlängerung.

Béla Réthy brachte es vielmehr im gewohnt sonoren Sound auf den Punkt, als er im Angesicht von Manuel Neuers toller Rettungstaten zu meiner großen Freude proklamierte: »Der Libero ist zurück!« Da fehlte Neuer eigentlich  nur noch die obligatorische Nummer Fünf auf seinem breiten Rücken, um ganz auf Beckenbauers und Augenthalers Spuren zu wandeln.

Zur Würdigung für »Manu, den Libero«, folgt nun hier eine kleine Twitterschau, in der selbst »Kaiser Franz« seinen Platz findet - provisorische Sperren sind hier gänzlich ausgeschlossen... 






Schaun' mer mal, ob der neu entdeckte Libero auch am Freitag in Rio mit von der Partie sein wird. Was wäre ein WM-Viertelfinal im Maracanã gegen filigrane Franzosen schon ohne ihn...

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